Balvenie Vertical Whiskytasting mit Brand Ambassador Markus Heinze

Ein Blogbeitrag unseres Teilnehmer Steffen an diesem speziellen Whisky Tasting- er schildert Ablauf und den Abend aus der Sicht eines Whisky Fanˋs

Wir schreiben den 01.09.2018, um kurz vor 19:00 Uhr steigt die Spannung, denn heute steht ein Balvenie Vertical Tasting mit Markus Heinze an. Der Anlass ist das 25-jährige Jubiläum seit Einführung des Double Wood Verfahrens, also der Nachreifung in anderen Fässern, bei Balvenie. Wir werden pünktlich von Michaela Tünnermann in der schmucken

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Balvenie Tasting line-up

Bar abgeholt und zu den oberen Räumlichkeiten zum Tasten geleitet. Nach der Begrüßung durch Michaela und Tim Tünnermann  übernimmt Markus Heinze und stellt sich vor. Er gehört mit seinen 35 Jahren zu den jüngeren Brand Ambassadeurs, kann aber trotzdem auf jahrelange Erfahrung zurück blicken und hat es immerhin auf die Shortlist der MIXOLOGY BAR AWARDS 2019 geschafft (Der Gewinner stand noch nicht fest). Zu der Vorstellung gab es einen WeeDram zur Begrüßung der nicht weniger als ein Balvenie 14YO Caribbean Cask war. Dazu gab es Entenbrust auf Kürbis Chutney, das war Food Pairing vom allerfeinsten. Danach wurden wir in den Tasting Room geleitet wo schon alles für uns bereit stand.

Spezieller Tasting Table

Man muss sagen, dass dies kein gewöhnlicher Tasting Room ist. Die meisten Ereignisse dieser Art werden in Räumen abgehalten die für ein Tasting her gerichtet werden und eigentlich einem anderen Zweck dienen. Nicht so in der Whiskybotschaft! Dieser Raum ist eigens für das Tasten mit hingebungsvollen Details geschaffen worden. Jedes Detail im Raum sagt: Ich bin gemacht worden um hier gemütlich und stilvoll Whisky zu probieren. So sind zum Beispiel die Megabequemen Sessel eigens mit einem Tartan von einer großen schottischen Destille überzogen worden. Wow, hier fühlt man sich wirklich wohl!

Der erste Whisky des Tastings war der Namensgeber der Veranstaltung: Ein Double Wood 12YO. Mir persönlich ist der Whisky als einer der besten „Standards“ geläufig, den ich immer in meinem Barfach wissen möchte.

Der zweite Whisky war der Balvenie Double Wood 17 YO und man nahm deutlich die „Vertikalität“ wahr. Ich nahm Noten von Mirabellen, gekochten Orangen und einem hellen Fruchtkompott wahr. Dazu noch einige andere mit einem tollen Nachklang. Anschließend gab es Wraps mit Blattspinat und Pfifferlingen, sowie Chorizo Wurst auf einem Belugalinsensalat.

Markus Heinze versteht es währenddessen wirklich hervorragend seine Gäste zu unterhalten. Und zwar vom Einsteiger bis zum Malthead werden alle mitgenommen und er weiß jede Menge spannende Details zu erzählen.

Food Pairing

Nach der Zwischenspeise gab es den Balvenie Port Wood 21YO der mit seinen angenehmen süßen komplexen Noten sehr zu überzeugen wusste. Alle waren sich einig, dass dies ein exzellenter Whisky zum Genießen ist. Zum Food Pairing gab es ein Stück Vollmilchschokolade mit Salz, die mich persönlich sehr positiv überrascht hat.

Das angekündigte Highlight des Abends, zu dem eine Latte-Macchiatocreme gereicht wurde, stellte der Double Wood 25YO dar. Ganze 15 Flaschen wurden davon für den deutschen Markt vorgesehen. Ihn käuflich zu erwerben wird sich als nicht einfach darstellen. Schade eigentlich denn es ist ein richtig gelungener Malt geworden mit einer tollen Süße, einer wahnsinnigen Komplexität, der die kürze des Abends natürlich nicht gerecht wird und sehr schönen dunklen Schokolade Noten.

Balvenie 25 DW

Als wäre das nicht genug ließ Markus Heinze die Teilnehmer von einer Sherryfassprobe in Fasstärke probieren. Der über 20Jahre alte Malt sah nicht nur ungefärbt Hammermäßig aus, er schmeckte auch so. Eine Sherry Bombe vom allerfeinsten.

Kurzum das Tasting war wirklich Weltklasse, nicht nur von den über vier Stunden Dauer, die sich Marks Heinze für die Teilnehmer Zeit genommen hat, nein das Ambiente, die Crew von der Whiskybotschaft, das leckere Essen, die tolle Präsentation von Markus Heinze und die göttlichen Whiskys. Es war einer dieser ganz tollen Abende an dem alles gespaßt hat und man das Gefühl hat, der liebe Gott hat einen nicht betuppt.  Das fanden auch Gäste die eigens aus dem schottischen Dufftown angereist waren und nach dem Tasting noch begeistert mit Markus Heinze diskutierten.

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