Ardbeg Auriverdes ist im Anmarsch! Aufklärung über die Preisstruktur

Ardbeg Auriverdes ist unterwegs!

Wir erwarten die neue limited Edition nach Supernova, Galileo, Ardbog etc. innerhalb der nächsten 2-3 Wochen. Der Preis wird bei 125€ pro Flasche liegen- wir bieten die erste Charge für 119,90€ an ( davon kommen nochmal 5% Rabatt für Bonuspunkte weg! Also im Prinzip 114.19€ pro Flasche!) Wer sich unverbindlich vormerken möchte bitte auf www.diewhiskybotschaft.de registrieren und Email an info@diewhiskybotschaft.de senden mit dem Betreff“ Ich will Auriverdes!“ First come, First served! Ob wir alle Anfragen bedienen können wird sich zeigen. Wir erhalten als erste Charge zu diesem Preis nur 130 Flaschen- also los!

ps. Ein Wort zu den Gerüchten in einigen Whiskyforen. Der Ardbeg Auriverdes wurde zu einem UVP ursprünglich von 72€ angepriesen- genauso utopisch wie die Preise der Vorgänger. Wenn diese dann zu dem genannten UVP angeboten wurden, meistens nur in Bundles z.B. mit Ardbeg 10- dieser dann aber umgerechnet zu einem Preis von 40€ nicht zu 30€ wie normal..

Ich möchte an dieser Stelle ein bisschen Aufklärung betreiben. Für 72€ Brutto Endkunden VK bekomme ich die Flasche nicht mal zum Händler Netto EK! Oder ich habe die Wahl, ein Bundle bei einem deutschen Distributor zu kaufen..natürlich nur 1x pro Händler ( dafür erstelle ich keine Anzeige sondern behalte die Flasche) aber dafür muss ich z.B. natürlich den Ardbeg 10 ( bei Kauf des Ardbogs damals gleich 6 Flaschen), Uigidail, Corryvreckkan,. etc. mitkaufen- nicht gerade lohnend. Selbst wenn es keine Mengenbegrenzung gäbe und ich 100 Flaschen Ardbeg Auriverdes bestellen könnte- was soll ich mit 600 Flaschen Ardbeg 10 die ich mitkaufen müsste??

Händler, die den Ardbeg Auriverdes unter 100€ anbieten ( meine Meinung!)

– sitzenden im Ausland (Spanien, Frankreich etc.) wo kaum Kaufkraft gegeben ist, also die Ware raus muss- oder wird von deutschen Händlern dort eingekauft ( ob die Alkoholsteuer, Zoll etc. bezahlt wird steht auf einem anderen Blatt)

– kommen aus Bayern an einem See (ehemals) 😉

– sind Garagen oder Hobby Händler oder benutzen die Anzeigen als Lokangebote in der Hoffnung, der Kunde kauft etwas anderes. Wir müssen Miete, Steuern, Marketing, Clickpreise, Seo,…, und Gehälter ( keine Mindestlohngehälter!) zahlen

Also- ein Preis von 110-120€ sind bei der ersten Charge für uns ein MUSS um betriebswirtschaftlich sinnvoll arbeiten zu können, nicht um uns die Taschen voll zu machen! Wir haben in der Zwischenzeit gute Quellen, wo wir unseren Whisky in Deutschland bzw. Schottland beziehen können- weil wir entsprechend viel abnehmen können wir gute Preise machen- nur so funktioniert das Geschäft- auf Dauer! Dazu kommt noch Beratung und Service( bei uns kann der Kunde seinen Whisky- auch den Ardbeg Auriverdes Kostenlos! Verkosten. Auch das muss verdient werden. Und jetzt rechnet mal, ob 115€ bedeutet, sich die Taschen voll zu machen?

Dies wollte ich einmal los werden- normalerweise ist das selbstverständlich- aber bei jeder limitierten Abfüllung von Ardbeg, Highland Park etc. Geht die Diskussion von vorne los- ich hoffe, ich habe jetzt für Klarheit und Transparenz gesorgt. Danke!

Slainte‘! Eure Whiskybotschaft

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3 Antworten auf Ardbeg Auriverdes ist im Anmarsch! Aufklärung über die Preisstruktur

  1. Stoffel sagt:

    Danke für den Hinweis und die Aufklärung, das erklärt einiges. Auch ich bin in Foren unterwegs und muss sagen, dass das was dort von sog. „Whisky-Wissenschaftlern“ lol verbreitet wird ist zum totlachen.. Die gehen da allen Ernstes von aus, das die Händler direkt bei Ardbeg einkaufen und deshalb alles nicht stimmen könne, den sonst sei ja der UVP falsch..nun ja. Habt Ihr eigentlich auch Samples von Ardbeg?

    VG Stoffel

    • Michaela Tünnermann sagt:

      Hallo Stoffel,

      Danke für Deinen Kommentar! Es ist in der Tat so, das der Fachhandel NICHT bei den Distillerien direkt einkaufen kann, sondern nur bei Zwischenhändlern (Distributoren) die den Preis machen (oder auch festlegen, das ich als Händler den z.B.Auriverdes nur kaufen kann, wenn ich auch gleichzeitig andere Produkte bei dem Distributor einkaufe).
      Samples von Ardbeg bieten wir nicht mehr an, da dies von dem Inhaber LVMH nicht gewünscht ist (übrigens auch Glenmorangie nicht, gehört auch zu LVMH)

      Viele Grüsse aus Kerken,
      Micha

  2. Pingback: » Unser Ardbeg Day: Ein offenes Wort über den Auriverdes-Preis aus der Whiskybotschaft

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